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10.10.2022

Dem Tabellenkeller entflohen

(y.c) Lange mussten wir auf die neue Saison warten und nun geht es gleich Schlag auf Schlag. Es erwarteten uns die zwei Aufsteiger der Liga. Die Black-Sticks waren vor der Runde direkt hinter uns platziert mit 0 Punkten und der zweite Gegner aus Bäretswil unmittelbar vor uns mit deren 2.
UHC Wild Pigs vs. UHC Black-Sticks Embrach

Um das angestrebte Saison-Zeil, ein Platz unter den ersten drei, zu erreichen, mussten an diesem Sonntag vier Punkte her. Ansonsten würde mach sich irgendwo im Mittelfeld oder gar am Tabellenende wiederfinden. Die erste Aufgabe brachte einige unbekannte Variablen mit sich. Vom Spielstil der Embracher war wenig bekannt. Umso wichtiger ist es sich auf unser eigenes Spiel zu konzentrieren und unser hohes Tempo abzurufen.

Nun ich könnte Euch noch mit einigen Floskeln zumüllen, aber es interessiert am Ende ja doch nur das Resultat. Hinein ins Spiel geschehen. Schnell wurde klar, dass der Gegner uns in Sachen Schnelligkeit unterlegen war. Nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Nach einem rasant ausgeführten Freistoss traf Remo Bosshardt bereits nach zwei Minuten zum 1 zu 0. Da er aber das mit den ruhenden Bällen nicht immer so genau nimmt, annullierte der Unparteiische das Tor umgehend. Hat ihn schlussendlich nicht weiter gestört, beim zweiten Versuch erzielte er regulär den ersten Treffer des Spiels.

Nach gut fünf Minuten schossen die Embracher den Ausgleich. Aber auch das vermochte unser Team nicht ins Wanken zu bringen. Nur gerade 40 Sekunden später traf Florian Fuchs zur erneuten Führung. Im Laufe der ersten Halbzeit liess man defensiv nicht viel anbrennen. Weitestgehend hatte man das Spiel unter Kontrolle und den Ball in den eigenen Reihen. Im Sturm erzielte man noch zwei weitere Treffer bis zum Pausentee. Es stand also 4 zu 1 nach 20 gespielten Minuten. An sich kein schlechtes Resultat, ist man sich aber dem Chancenplus und dem vielen Platz in der Offensive bewusst, eine eher magere Ausbeute.

Im zweiten Abschnitt liess die Abgeklärtheit in der Verteidigung etwas nach. Oft bediente man sich an unerlaubten Hilfsmitteln, wie Stockschlägen oder kleinen Schubser, um den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Fand mal ein Schuss vom Gegner den Weg Richtung Tor, war da immer noch Nici Wipf, der sich als sicherer Rückhalt präsentierte. In seinem ersten Spiel für «Härre 1» hielt er gleich eine Halbzeit lang seinen Kasten sauber (so viel sei resultatmässig vorweggenommen). Da kann ich als Branchenkollege und viel umwobener Fliegenfänger nur die Maske nehmen – wie man so schön sagt: «Helm!». Im Angriff liess die Kaltschnäuzigkeit ein wenig zu wünschen übrig. Severin Keller packte mit dem 5 zu 1 den Deckel drauf, mehr zählbares schaute aber mehr nicht heraus. Nach Abpfiff waren die zwei Punkte im Trockenen, so richtig, richtig, richtig überzeugen konnte man aber nicht.

UHC Wild Pigs vs. DT Bäretswil

Zweites Spiel, zweiter Aufsteiger, immer noch selbes Ziel: 4-Punkte-Sonntag. Wiederum ein unbekannter Gegner, über dessen Spielstil sich nur philosophieren liess. In den ersten Minuten wurde schnell klar, dass es ein anderes Spiel werden würde. Die Bäretswiler waren auf Ballbesitzt erpicht, hatten sie einmal die «Chlure» in ihren Reihen, war es schwierig sie davon zu trennen. Bedeutet also, aus den Chancen, die man erhält, sich möglichst viele Skorerpunkte notieren zu lassen. Gesagt, getan, nach sieben Minuten lagen wir mit zwei Toren vorn.

Bis hin zur Pause konnten wir das Resultat leider nicht halten. Ein Freistoss-Gegentor und ein abgelenkter Schuss brachten die Widersacher wieder zum Ausgleich. Auch auf die erneute Führung durch den Treffer von Raphi Küchler hatten sie eine Antwort und trafen umgehend zum 3 zu 3. Trotz guten Abschlüssen, von denen einige erst von der gegnerischen Torumrandung gebremst wurden, blieb es beim 3 zu 3 zum Pausen-Isostar.

In der 22. Minute erzielte Severin Keller die Führung zum 4 zu 3, sein bereits viertes Tor an diesem Sonntag. Die Wild Pigs waren nun die spielbestimmende Mannschaft, das Tempodiktat wurde durch uns vorgegeben und defensiv wurde nichts mehr zugelassen. Bis wir uns mit einer zwei-Minuten Strafe konfrontiert sahen. Aber auch das konnte uns nicht mehr stoppen. Wäre eine ungenützte Überzahlsituation noch nicht genug Bestrafung, traf Raphi Küchler zum 5 zu 3, notabene in Unterzahl.

Klappe zu, Bären tot. Mit zwei weiteren Toren erhöhte man den Vorsprung auf vier Zähler und zwang so den Gegner in die Knie. Auch mit «ohne Goali», konnten die Bäretswiler uns nicht mehr gefährlich werden. Ein verdienter 7 zu 3 Sieg mit einer glanzvollen zweiten Hälfte, sowohl offensiv als auch in der Verteidigung.

Fazit:
Nach diesen 4 Punkten sieht die Tabellensituation bereits viel rosiger aus. Mit 6 Punkten ist man dem Führenden Niderhasli (8 Punkte) dicht auf den Fersen und darf damit in der nächsten Runde zum Spitzenkampf antreten. Eine gute Ausgangslage, die wir uns mit einem starken Saisonstart erspielt haben.

In diesem Sinne:
Sau, Sau, Wildsau

Resultate...

Autor: Y. C. aus R.
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