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21.03.2022

Wenn die Meisterschaft ein Alpen-Pass wäre..

(y.a) … wären wir sicherlich die ersten im Hospiz, weil Wenden können wir! Zwei starke Aufholjagden in den zweiten Hälften bringen dem Herren 1 bei der Heimrunde drei Punkte ein. Damit wahrt man den Anschluss an die Spitze und distanziert sich vom Mittelfeld.
UHC Wild Pigs vs. Stadel Niederhasli (4:3)

Nach dem der Titeldampfer vor zwei Wochen endgültig Kurs auf Eschenbach nahm, war klar, dass die Meisterschaft nicht mehr zu unseren Gunsten gewendet werden kann. Dennoch stand mit dem Duell gegen die White Wolfs ein sogenanntes 4-Punkte-Spiel an. Mit einem Sieg würde man den Platz im vorderen Drittel der Tabelle zementieren und auf ein versöhnliches Meisterschaftsende hinsteuern.
Hätte, wäre, wenn, Fahradkette oder so… Zu Beginn des Spiels war von entzückendem Unihockey nichts zu sehen, zu zaghaft die Abschlüsse, zu unentschlossen die Angriffsauslösung, zu harmlos in den Zweikämpfen. Das Tempo bestimmten die Wölfe aus der Fremde, dieses war aber wahrlich kein autobahnfähiges, eher so 30er-Zone-Familienquartier-Geschwindigkeit. Trotzdem musste man sich zweimal übertölpeln lassen, so dass man sich nach 20 Minuten mit einem 0:2 Rückstand konfrontiert sah.

In der kurzen Verschnaufpause machte der erzürnte Böse keinen Gebrauch von löblichen Worten. Er klagte über Lustlosigkeit einiger Akteure und drohte mit dem Forcieren von nur zwei Linien. Eben dieser Remo B. lieferte gleich noch ein gutes Beispiel und vollendete auf Pass von Florian Fuchs zum Anschlusstreffer. Die Worte aus der Pause fanden nahrhaften Boden in den WildPigs-Köpfen. Eine komplett andere Mannschaft war auf dem Feld zusehen. Jeder Block, jeder Abschluss und jeder gelungene Pass wurde von der Bank aus frenetisch gefeiert. Unter grossem Jubel erzielte Mäni Sackmann denn zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch damit nicht genug, nur wenige Augenblicke später erzielten das kongeniale blonde Duo den Führungstreffer zum 3:2 (T: Remo Bosshardt, A: Florian Fuchs). Durch den erneuten Ausgleich der Niederhaslier war das Spiel nun definitiv auf dem Höhepunkt angelangt. Es waren hart umkämpfte Schlussminuten, mit dem besseren Ende für die Weinländer. Daniel Jucker erzielte nur 38 Sekunden vor Schluss den Gamewinner zum 4:3 und sicherte den Picken die ersten zwei Punkte des Tages.
Wäre die Meiserschafft eine Autoprüfung, würde das Herren 1 sicher bestehen, weil Wenden können wir!

Floorball Albis III vs. UHC Wild Pigs (5:5)

Die Dramaturgie des zweiten Spiels gleicht ziemlich genau der aus dem ersten Spiel. Gegen Floorball Albis, welche sich offensichtlich zum Saisonende hin mit einem zusätzlichen Block verstärkt haben, gelang wiederum der Start nicht wunschgemäss. Drei fahrlässige Fehler nutzen die Gegner eiskalt aus und führten bald mit drei Toren Vorsprung (3:0). Aber wir wären nicht wilde Sauen, wenn wir uns bereits geschlagen gegeben hätten. Raphael Küchler, auf Pass von Jan Müller, reihte sich als erster in die Torschützenliste ein. Zum 3:2 traf dann Patrick Wipf nach einem kleinen Energieanfall. Kurz vor der Pause wurde Sevi Keller regelwidrig am Abschluss gehindert, so bot sich die Chance im Powerplay den Ausgleich zu erzielen. Remo Bosshardt, der sich für dieses Spiel als Offizierskeiler hinter die Bande stellte, packte kurzerhand sein Spielgerät und funktionierte als Point in der Überzahlformation. Unglücklicherweise fanden die Abschlüsse aber den Weg nicht ins gegnerische Tor. So blieb die Überzahl ungenutzt.

Auch in der zweiten Hälfte waren es die Albiser, die zu erst trafen. Doch erneut kämpfte man sich zurück und kam durch die Tore von Capitano Päde und M. Sackmann zum Ausgleich. Der unendliche Kampfgeist der Wildsauen wurde mit der Zeit dem Unparteiischen aber zu viel. Auf Grund von wiederholten Stockschlägen gab es eine Zweiminutenstrafe. Mit grossem Willen und viel Einsatz war der Ball während der folgenden Unterzahl aber mehrheitlich in unseren Reihen. Floorball Albis verzeichnete kaum einen Abschluss und konnte nicht in Führung gehen. Dennoch geriet man wegen eines Air-«huug» zum 5:4 in den Rückstand. Aber Dani Jucker wäre halt nicht Schreiner, wenn er nicht den Ball zum 5:5 Unentschieden ins Goal zimmerte. Wären die Wildpigs ein Küchengerät, dann ein Pfannenwender, weil Wenden können wir!

Fazit:

Mit drei Punkten aus dem vorletzten Spieltag steht man nun auf einem gefestigten dritten Tabellenrang. Zwei grandiose Comebacks haben dazu beigetragen, dass man nun dort ist, wo man sein wollte. Zum Schluss steht noch einmal ein Leckerbissen gegen den UHC Eschenbach auf dem Plan. Ganz einfach will man es dem designierten Aufsteiger nicht machen und sicherlich noch bizzeli in die Meistersuppe spucken oder…
Zum Schluss ein grosses Dankeschön an die zahlreich erschienen Fan!

In diesem Sinne: Wild, Wild, Sauwild!

Resultate...

Autor: Y.C. aus R.
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