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19.10.2020

Verdiente 4 Punkte für's Herren 1

(y.a) Nach, aus epidemiologischer Sicht, drei schwierigen Wochen standen bereits Ernstkampf 3 und 4 auf dem Plan. Trotz Jagdsaison wollten die Wildpigs sich in der Kanti-Halle Frauenfeld nicht abschiessen lassen, sondern den ersten 4-Punkte-Sonntag der noch jungen Spielzeit einfahren. Die Gegner an diesem Sonntag nennten sich UHC Wehntal Regensdorf, sowie emotion Weinfelden.
UHC Wild Pigs vs. UHC Wehntal Regensdorf II

Die Wild Pigs waren bemüht in den ersten Minuten dem Spiel dem Stempel aufzudrücken und schnell in Führung zu gehen. Präsenz vor dem eigenen Tor der Wehntaler war kaum zu erkennen, von Torgefahr gar nicht erst zu sprechen. Ganz im Sinne der Corona-Regeln in der Halle, wo die Gehwege mit Pfeilen am Boden markiert waren, wurde nur in eine Richtung gespielt, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

Nur die Kaltschnäuzigkeit liessen die Andelfinger etwas vermissen. So liessen sie diverse Torchancen ungenützt. Der erste Treffer der Partie gelang dann, entgegen dem Spielverlauft, wie klassische Sportmoderatoren zu sagen pflegen, den Regensdorfer.
Deren Freude war aber nur von kurzer Dauer. Neo-Captain Patrick Wipf umkurvte die Gegner als wären sie Malstäbe und fand mit einem Querpass in den Slot Luca Hug, der zum Ausgleich einnetze.

Das 1:1 war gleichzeitig auch der Pausenstand. Coach Vido, verlässlicher Taktikfuchs, oder eben Taktikkeiler, von der Seitenline aus, ermutigte sein Rudel zum Kampf. Ein solch dominantes Auftreten darf nicht unbelohnt bleiben.

Doch nur kurz nach Wiederaufnahme der Partie zappelte der Ball bereits im eigenen Netz. Erneut galt es einem Rückstand aufholen. Das ist wohl die Bestimmung von Gott für Patrick Wipf. Nur einen Wimpernschlag später glich er bereits wieder aus. Trotz Chancenplus vermochten die Weinländer das Spiel nicht vorzeitig zu entscheiden. Als es beim Stand von 3:3 in die Schlussminuten ging, war die Spannung in der ganzen Halle spürbar. Einen weiteren Fehltritt aus Sicht der Andelfinger wollte man sich nicht mehr leisten und für das Engagement wäre 1 Punkt aus diesem Spiel einfach zu wenig.

Bei nur noch einer Minute auf der Uhr entschied sich Dario Lüthi, der Mann für die wichtigen Tore, für einen Abschluss, der den Weg zum 4:3 ins Tor fand. Das anschliessende 5:3 durch Mario Sackmann bedeutete sogleich die Entscheidung. Die ersten beiden Punkte des Sonntags wurden verdient eingeheimst.

UHC Wild Pigs vs emotion Weinfelden II

Mit den Weinfeldern stand ein bis dato unbekannter Gegner auf dem Matchblatt. Philosoph Vido, und was er sonst noch alles ist, meinte dazu: «Wir kennen weder ihre Schwächen, noch ihre Stärken, deshalb ein optimaler Gegner, um uns auf unser eigenes Spiel zu fokussieren» (möglichst wortgetreu wiedergeben).

Der Beginn der Partie war umkämpft, keines Falls wollte man den Gegnern ins Spiel kommen lassen. Symbolisch blockte Florian Fuchs einen Schuss, sprintete in Richtung Tor und verwandelte eiskalt, oder halt emotionslos.

Weitgehend hatte man das Spiel im Griff, liess die Thurgauer nicht gewähren, bis allerdings Mario Hächler auf der Strafbank platznehmen durfte. Ein gefundenes Fressen für die Weinfelder, welche den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielten. Aber auch das konnte die dominanten Sauen nicht aus der Reserve locken.

Ganz im Gegensatz zu diversen fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen. Nach gut 15 gespielten Minuten erhielt Dario Lüthi seine erste 2-Minutenstrafe im pinken Dress. Der Grund dafür sei nur den Anwesenden gegönnt, so viel sei aber verraten, es hat was mit einem Vogel zu tun und er selbst habe so etwas in 15 Jahren Unihockey noch nie erlebt. Die folgende Unterzahl endete mit dem erneuten Anschlusstreffer zum 3:2

In der zweiten Hälfte gelang es nicht, sich resultatmässig vom Gegner abzusetzen. Trotz weiteren Treffen von Manuel Sackmann und Luca Hug konnte der Gegner jeweils bis auf ein Tor wieder verkürzen.

Beim Stand von 6:4 wurden die Schlussminuten durch das ersetzen des Torwarts mit einem vierten Feldspiel bei den Thurgauern eingeläutet. Trotz guter Versuche liessen sich die Andelfinger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachten den Vorsprung zum 7:5 Endresultat über die Zeit.

Fazit:

In der Verteidigung, wenn es so etwas gibt im Kleinfeldunihockey, weisse unsere Mannschaft zu überzeugen. 4.25 Gegentoren pro Spiel bedeuten Liga-Bestwert. Im Abschluss hingegen sündigt man mit nur 5.25 Toren pro Spiel noch zu oft. Ich bin guten Mutes, dass wir unsere Effizienz noch steigern und den Weg nach oben in der Tabelle fortsetzen können. Schön ist auch zu sehen, dass über alle drei Linien Torerfolge bejubelt werden dürfen. Wir besitzen also über ein ausgeglichenes Team, welches sich vor keinem Kontrahenten verstecken muss.

Resultate...

Autor: Y.C. aus R.
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