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12.12.2022

Vorweihnachtliche Bescherung

(m.s) Noch lässt das Christkind etwas auf sich warten. Erste Geschenke haben sich die Wild Pigs trotzdem schon gemacht, auch dank der gütigen Hilfe eines Christkind-Ersatzes. Eine Weihnachtsgeschichte.

Ihr Kinderlein kommet und leset, was in den heiligen Zeilen geschrieben steht. Gewidmet seien sie jedoch nicht dem heiligen Sankt Chesus, denn der Weihnachtstag ist noch nicht. Stattdessen sagen wir: Lobet und preiset unser aller Jesus Grisbus, der an des Christkinds statt die Wilden Sauen auf den gütigen Pfad und ins gelobte Land geführt hat. Doch lasset uns am Anfang beginnen.

Es war eines schönen Wintertages viele Jahre nach Grisbi Geburt, als die heiligen drei Könige an einem grossen Dreifachstall zu Bembrachthlehem vorbeikamelisieren. Nicht Balthasar kümmert, was im Inneren vor sich geht, nicht Melchior. Doch schauet, es ist der Caspar, der es wagt, einzutreten. Und wie ein Hirte mit seinen Schafen zieht er ein ins üppig Haus, umringt von einer Horde Wildsauen, die grosse Lust verspüren, dem gepflegten Unihockeysport zu frönen.

Ihnen in den Weg stellen sich jedoch zwei andere Horden. Eine vom Tale, eine vom Berge. "Oh weh", spricht ein zufällig Anwesender, der niemandem bekannt ist und der auch nichts mit der Geschichte zu tun hat. "Oh weh."

Doch verzaget nicht, Ihr Lesenden. Denn sehet: Hoch oben auf der Tribüne über dem Spielfelde steht er. In hellem Licht gebadet wacht er über seine Jünger, die alle tatsächlich jünger als er sind. Er ist es höchstselbst: Jesus Grisbus!


UHC Wild Pigs vs. Unihockey Tösstal 10:7

Die ersten Rivalen, die den Wildsauen ihr gepriesen Wurzelgenuss versalzen wollen, sind die Herren vom Tale. Tösstal, um genau zu sein. Wie die Sauen selbst ein agil und gefährlich Volk, das in der Hierarchie der 3.-Liga-Völker im oberen Bereich sich heimisch fühlt. Doch angetrieben durch den Segen Grisbi ist mit den Wildsauen nicht gut Kirschen, Wurzeln, Weihnachtsguetsli oder was auch immer essen. Wie Furien legen sie los, nehmen das Gehäuse des Widersachers unter Beschuss. Und schon in Kürze sind sie im Vorteil. 20 Minuten lang geht es vorwiegend in eine Richtung. Gen Jerusalem. Vorausgesetzt Jerusalem ist der Name des Tösstaler Tors. Erst beim Stande von 6:2 ziehen sich beide rivalisierenden Gruppierungen zu einem wohlig Pausentee zurück.

Ehret Jesus Grisbus, werte Mannen, ehret und preiset ihn. Solch vorzüglich Spiel gegen solch Widersacher von Qualität: wahrlich ein Segen.

Doch da kommt der vorhin erwähnte unglückselige Unbekannte wieder. "Oh weh", spricht er abermals. "Oh weh!" Und Tatsache. Kaum ist der Pausentee geschlürft, scheint Grisbi Segen die Sauen verlassen zu haben. Die Heiden vom Tale schiessen zurück. Bis 6:5 kommen sie heran, bis sich zeigt, dass die heilige Prüfung den Glauben der Sauen nicht zerstreuen kann. Und so kehrt Jesus Grisbus zurück, spricht, er sei nicht Moses und wolle weder das Meer noch die Punkte teilen. Seine Jünger gehorchen. Der Sieg ist unser.


UHC Wild Pigs vs. Uhwieser Rotäugli 5:5

Der Glaube an unser aller Messias, Jesus Grisbus, obsiegt. Die Herren vom Tale sind bezwungen. Wer will die Wildsauen jetzt noch an der Erfüllung der Prophezeiung hindern, die da sagt, die Mannen vom Weinland werden punkten?

Doch höret. Es ist der unsägliche Unbekannte, der spricht: "Oh weh!" Und sehet, Ihr Lesenden. Sehet, Jesus Grisbus ist hinfort. Was nun? Und schon stürmen die gfürchig Herren vom Berge heran. Dem Kohlfirst, um genau zu sein. Mit teuflisch roten Augen stehen die Uhwieser vor den Wildsauen und versuchen, sie vom rechten Wege abzubringen.

Aber so einfach lässt sich eine Sau nicht vom Wege schieben. Bald spielt sie sich in Front und will dort auch bleiben. Doch mit dem wohlig Duft nach Pausentee in der Nase scheint ihr die Widerstandskraft dann doch abhanden zu kommen. Kurz vor dem Unterbruch kehren die Uhwieser zurück und gleichen aus. 2:2.

Und damit nicht genug. Noch immer in Erinnerung an den Pausentee schwelgend, verpasst die Wildsau die Rückkehr zur Ernsthaftigkeit. Auf einen Schlage liegt sie mit zwei Toren hinten. Bewahrheitet sich die Drohung des unsäglich unglückseligen Unbekannten nun doch? "Oh weh", spricht der aus der Ferne. "Oh weh".

Aber nein. Auch wenn er nicht zu sehen ist, ist Jesus Grisbus zu jeder Zeit in der wahrhaft gläubig Wildsau. Und so findet sie zu ihrer Stärke zurück und kämpft sich, zwar wahrlich nicht ohne Qual, doch mutig und willig zurück ins heilige Land. Zu mehr als einem 5:5 soll es jedoch nicht reichen. Eine brüderliche Teilung der Punkte unter wohl rivalisierenden, doch gleichsam weinländischen Völkern. Und so steht zwar kein weiterer Sieg zu Buche, doch die Prophezeiung bewahrheitet sich: Die Mannen vom Weinland punkten.


Fazit

Und so gelangen wir zur Moral der Geschicht. Drei heilige Punkte vereinten die Wildsauen auf sich. An einem Tage, der harte Prüfungen mit sich brachte. Doch tapfer, mutig und entschlossen wussten die Mannen aus Andelfingen diese zu meistern. Erneut bewiesen sie ihre Breite. Nicht zwingend im Bezug auf den Körperbau, doch auf die Zusammenstellung der Gruppierung. Erneut besuchte fast jede Wildsau Sankt Scoreboard. Und wenn das sogar wieder einmal auf den berichtenden Apostel zutrifft, war es wahrlich ein guter Tag.

In der Hierarchie der 3.-Liga-Völker haben sich die Wildsauen weit oben breit gemacht. Einzig Stadel-Niederhasli wagt es noch, sich über uns zu setzen. Doch die Jagd dauert an. Lobet und preiset Jesus Grisbus. Lobet und preiset ihn, und Grisbi Segen wird euch finden. Und so soll es gelingen.

In diesem Sinne will ich enden mit Psalm 53, der da sagt: "Sau, Sau, Wildsau!"
Autor: M. S. aus A.
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