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28.09.2020

Starke Mannschaftsleistung zum Auftakt

(m.s) Das Herren 1 startete in Regensdorf in die Meisterschaft. Aus den Spielen gegen Hinwil-Tann und Hüttwilen resultierte zwar nur ein Sieg, die Art und Weise wie die Mannschaft auftrat, macht jedoch Lust auf mehr.

Lange ists her. Rund ein halbes Jahr liegt der letzte Ernstkampf der Wild Pigs bereits zurück. Gut, okay, da war noch so ein Cup-Dings dazwischen, aber den lassen wir jetzt einmal aussen vor. Endlich, endlich fing die Unihockey-Meisterschaft wieder an. Zwar mit Maskenpflicht und sonstigen Corona-Massnahmen, aber immerhin Unihockey. Alles andere ist Beilage.

Wie dem auch sei. Jedenfalls begann die neue Saison in Regensdorf. In der Halle, die sich Wisacher nennt, aber an einer Strasse steht, die sich Wiesacker nennt (entscheidet euch!) trafen die Wild Pigs zum Auftakt auf Emotion Hinwil-Tann und die Blue Mavericks aus dem nahen Hüttwilen. Insbesondere vor dem zweiten Gegner waren die Weinländer gewarnt, waren die vergangenen Duelle doch immer umkämpfte Rüttler. Doch der Reihe nach.


Emotion Hinwil-Tann II vs. UHC Wild Pigs 4:3

Gleich zum Anfang meldete sich Corona. Das heisst, eigentlich meldete sich so ein Kerli bei der Strafbank, der den braven Wildsäuli sogleich einen Zweiminüter aufbrummen wollte. Der Grund: Hinwil-Tann trägt bekanntlich ebenfalls Pink. Und die Gastmannschaft habe gefälligst eigene Überzieher mitzubringen. Das heisst, eigentlich habe jedes Team gefälligst im Besitz eines zweiten Tenues zu sein. Eben für solche Fälle. Und Überzieher vom Veranstalter geht ja mal gar nicht. Corona und so...

Es ging dann doch. Glücklicherweise hatte der Schiri das letzte Wort und dem war das Gejammer des Kerlis auch zuwider. Nun denn, auf zu relevanten Geschichten.

Die Wild Pigs starteten gut in die Partie. Zwar war beiden Teams zu Beginn noch anzumerken, dass es noch früh in der Saison ist, doch kamen die Weinländer bald zu ersten Chancen. In der 7. Minute war es dann so weit und die Wildsauen trafen zur Führung. Ein Querpass von Luca Hug fand irgendwie den Weg vor dem Tor durch, wo ein Spieler, dessen Name aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden darf, goldrichtig stand und einschieben konnte.

Leider hatte die Führung nur sehr kurz Bestand. Quasi im Gegenzug glichen die Hinwiler wieder aus. Mehr noch. Bald schon gingen sie gar selbst in Führung. Doch glücklicherweise liessen sich die Wild Pigs von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen. Mario Sackmann "hühnerte" den Ball rein (Zitat vom Match-Statistiker) und traf zum 2:2-Pausenstand.

Konzentriert bleiben, keine blöden Fehler, ansonsten ziemlich genau so weiterspielen wie bis anhin: Das waren die Forderungen, die in der Zwischenbesprechung genannt wurden. Nun, das mit dem Umsetzen muss vielleicht noch etwas geübt werden. Unmittelbar nach WIederbeginn fand ein Freistoss der Emotionalen den Weg ins Andelfinger Netz. Und schon lag man wieder im Rückstand. Doch ein Tor ist nichts und so erhöhten die Wild Pigs den Druck zusehends. Als mittlerweile spielbestimmende Mannschaft schienen sie unmittelbar vor dem Ausgleich zu stehen. Doch weit gefehlt: Entgegen dem Spielverlauf erhöhte Hinwil-Tann auf 4:2, was die Aufgabe für die Wildsauen unnötig schwieriger machte.

Trotzdem versuchten sie es weiter. Und siehe da, auf Pass von Remo Bosshardt brachte Mario Sackmann seine Farben (Pink, mit einem Hauch von Leuchtgrün) wieder heran. Mehr wollte jedoch nicht mehr gelingen. Auch ohne Torhüter und mit zusätzlichem Feldspieler war den Weinländern das Glück nicht mehr hold. Das Spiel endete mit einer Niederlage. Allzu viel vorzuwerfen hatten sich die Wild Pigs indes nicht. Sie zeigten eine über weite Strecken überzeugende Leistung. Angst vor dem Duell mit den bissigen Hüttwilern brauchte daher keiner zu haben.


UHC Wild Pigs vs. Blue Mavericks Hüttwilen 6:5

Die Blue Mavericks hatten die Wild Pigs in der Vergangenheit schon öfters vor Probleme gestellt. Unschlagbar sind sie jedoch keineswegs. Im Wissen, zuvor trotz Niederlage eine gute Partie gezeigt zu haben, gingen die Andelfinger daher mit breiter Brust an die Herausforderung heran. Diesmal ohne Hauch von Grün und deshalb fast schon nackt, farblich einem Hausschwein ähnelnd, starteten sie erneut gut in die Partie. Es dauerte nicht lange, bis Neo-Captain Patrick Wipf einen schnellen Angriff über Remo Bosshardt erfolgreich abschloss und sein Team somit in Führung brachte. Resultatmässig geschah in der Folge jedoch wieder das Gleiche wie im ersten Spiel: Der Gegner glich aus und ging seinerseits in Führung. Doch wieder wussten die Wild Pigs eine Antwort. Noch vor der Pause staubte Mario Hächler erfolgreich ab und stellte auf 2:2. Damit ging es in die Pause.

In Abwesenheit von Leitkeiler Fido ähnelte die Ansprache derjenigen im ersten Spiel. Doch völlig zurecht, hatten sich die Weinländer doch nur wenig vorzuwerfen. Es war klar, dass der Sieg nur über den Kampf erreicht werden konnte. Und im Unterschied zum vorigen Spiel, nahmen die Wild Pigs den Kampf dieses Mal an.

Dieses Mal waren es die Wildsauen, die in der zweiten Halbzeit doppelt erfolgreich waren. Remo Bosshardt schoss mit seinen Toren (eines davon im Powerplay) seine Farben mit 4:2 in Front. Es war der entscheidende Vorsprung, der die Wildsauen zum Sieg tragen sollte. Denn einmal mehr bewiesen sie, dass sie ausgezeichnete Frontrunner sind. Immer wieder kamen die Blue Mavericks zwar heran, doch gelang nie der Ausgleich.

Das hatte verschiedene Gründe. Zum einen schien Neuzugang Dario Lüthi plötzlich eingefallen zu sein, dass er ja noch gar kein Premierentor erzielt hat. Kurzerhand degradierte er die gesamte Hüttwiler Mannschaft zu Slalomstangen und holte Verpasstes nach. In Unterzahl notabene. Ein gewisser Kägi lässt grüssen. Zum anderen konnten die Wild Pigs in diesem Spiel auch etwas Glück in Anspruch nehmen, das in der ersten Partie vielleicht noch fehlte. So "traf" Remo Bosshardt aus der eigenen Zone vom Bullypunkt. Okay, der Gegner spielte ohne Torhüter. Und Böse hat eigentlich einfach das Bully verloren. Aber hey, wir feiern ihn trotzdem.

Wie dem auch sei. Das Ende ist bekannt. Es steht schliesslich oben im Zwischentitel. Doch nochmals zum Mitschreiben: Die Wild Pigs setzten sich mit 6:5 durch und holten den ersten Saisonsieg.


Fazit

Zwei Punkte (bzw. ein Punkteschnitt von 1,0) wäre im Vorfeld des Spieltages keine allzu gewagte Prognose gewesen. Man hätte vielleicht eher erwartet, dass Sieg und Niederlage vertauscht wären, aber sei es drum. Die Wild Pigs streben ohnehin immer vier Punkte an. Und die wären durchaus drin gelegen. Doch obwohl es nicht klappte, kann von einem geglückten Saisonstart gesprochen werden. Denn die Leistung stimmte in beiden Partien. Es entschieden Kleinigkeiten. Die Wild Pigs haben jedenfalls gezeigt, dass die Cup-Schmach verarbeitet ist und man die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat. Das Team ist bereit. Mit den Andelfingern ist diese Saison zu rechnen.

In diesem Sinne: Sau, Sau, Wildsau!
Autor: M. S. aus A.
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