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31.05.2026

Road to Bern – Wild Pigs just doing Wild Pigs Things

(y.a) Endlich Cöp. Bei 30 Grad in der Halle mal wieder richtig Schweiss in den pinken Faden rein pressen. Was gibt es besseres. Und dann noch gegen Loki Stäfa, unseren Lieblings-Cöp-Gegner (2017 12:11 n.V. und 2023 22:4 gewonnen Anm. d. Red). Doch ein zweites 2023 sollte es nicht geben, eher ein 2017…
Für den neuen Coach war es das erste Spiel in der Hauptverantwortung. Er war froh, hatte er ganze 4 Linien zur Verfügung und muss nicht selber in die Hosen, sondern konnte sich voll und ganz auf präzise, unmissverständliche und klare «WECHSEL»-Rufe konzentrieren. Ein krankheitsbedingter Ausfall zwang ihn aber kurzerhand bei der längsten Wildsau ein Trikot auszuleihen und sich selber in die Aufstellung zu nehmen, Coach just doing Coaches Things…. Eine unglaublich gute Figur hat dieser Coach in Pink abgegeben. Die Hosen hätten eine Nummer grösser sein können, aber sie waren ja auch nur von der längsten Wild Sau und nicht von der mit dem dicksten Füdli. Gut, also Trikot hatten alle und vier Linien waren wir auch. Hätten wir nur noch alle eine Stunde vorher in der Halle zu sein gewesen müssen, so wie es der Coach verlangt hat, die Routenplanung fiel aber nicht allen so leicht. Luca doing Luca things….

erstes Drittel – 3:4 (3:4)
Nun gut, parat waren wir dann auch nicht wirklich. Nach vier Minuten waren wir zwei Längen zurück. Aber jänu, Cup-Luca (gleicher Luca wie oben aber nun in Pink) zitierte unseren uralt Coach Böse mit den Worten: «Cup Spiele werden im 3. Drittel entschieden» und sollte damit recht behalten. Schlaumeier-Luca doing Schlaumeier-Luca things…
Erst im dritten Drittel ins Spiel einzugreifen, war uns dann aber etwas zu heiß. Wir konnten relativ bald ausgleichen. Die Führung wollte uns aber nicht gelingen. Und so viel sei vorweggenommen, geführt haben wir die ganzen 60 Minuten nie. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Die Wild Pigs probierten das Spiel gepflegt mit Ball aufzubauen und sich hochwertige Abschlüsse zu erarbeiten. Die Stäfemer hingegen fokussierten sich auf schnelles Umschaltspiel und konterten uns regelmässig aus. So stand es zum Ende des ersten Drittels 3:4.

zweites Drittel – 6:10 (3:6)
Es ging gleich weiter wie im ersten Drittel. Die Wild Pigs probierten sich Chancen zu erarbeiten, verloren den Ball und wurden gnadenlos aus gekontert. Bis zum 6:7 liessen wir die Stäfemer aber nicht ziehen und konnten jeweils immer verkürzen oder ausgleichen. Doch dann brachen wir etwas ein und liessen die Loki innerhalb von 3 Minuten auf 6:10 davon ziehen.

drittes Drittel – 13:13 (7:3)
Für das drittel Drittel war eine massive Leistungssteigerung nötig, wollte man das Derby in der nächsten Cöp-Runde gegen Neo-Erstligisten Traktor wahr werden lassen. Der Start gelang uns gut, Patrik Wipf konnte den Negativtrend vorerst stoppen und verkürze zum 10:7. Päde just doing Päde things. Die Mannschaft vermochte aber nicht seinem Vorbild zu folgen und nur wenig später (15 Minuten vor Schluss) stand es 7:13. Der Coach machte sich bereits Gedanken den Torhüter raus zu nehmen und begann auf der Spielerbank mit der verbalen Bedrohung von diesem taktischen Kniff Gebrauch zu machen. Das schien den nötigen Motivationsschub zu geben. Stück für Stück kämpften wir uns heran. Dabei war auch ein Powerplay-Tor von Mäne. Klassisch auf der rechten Seite. Ansatzlos in Chribel. Mäne just doing Mäne things…. Und in der 58 Minuten konnten wir die Wende vollziehen und zum 13:13 einnetzen. Von den sieben Toren im Schlussdrittel waren vier von Capitano Päde, der mit Mario und Audi-TT-Fahrer Remo wie ein Sturm über den Seedamm fegte. Dadies just doing Dadies things… (Remo ist zwar noch nicht leiblicher Vater (aktueller Stand...) aber der Audi-TT gibt schon ein wenig «mh Dady»-Vibes)

Verlängerung – 14:13 (1:0)
In der Verlängerung schwächte sich das Hin und Her deutlich ab. Auf beiden Seiten wurde ruhiger und bedachter gespielt. Bis nach knapp 5 Minuten ein Stäfemer den Ball auf der Mittellinie als letzter man an Huca Lug verlor. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und erzielte den Overtime-Winner. Kurze Anekdote, bereits 2017 hat Cup-Luca den Overtime-Winner erzielt. Loki-Luca just doing Loki-Luca things….

Fazit
War nichts für schwache Nerven. Zeitweise hätte ich mich fast auf den Hallenboden übergeben. Nicht aus Anstrengung sonder einfach weil ich die Hosen voll hatte. Hätte auch anders gelöst werden können aber war wohl einprägender so. Wild Pigs just doing Wild Pigs things. Nächste Cöp-Runde findet am Wochenende vom 27.06 statt. Gegner sind die Traktoren aus Buchberg-Rüdlingen - mehr Infos werden bekannt gegeben sobald sie bekannt sind halt.

Resultate...

Autor: Y.C. aus R. wohnhaft in W.
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